Rückblick – Sprachaufenthalt Firenze, IT
Die Vorfreude steigt. Bei kalten Temperaturen warte auch ich als Lernender der Graubündner Kantonalbank mit rund 100 weiteren Schüler- und Schülerinnen in Chur auf unseren Reisecar, der uns nach Italien fahren sollte. Die Gefühle waren gemischt mit Freude, Ahnungslosigkeit sowie dem Ferienfeeling, als wir unser Gepäck in die zwei Reisecars einpackten und versuchten den bestmöglichen Platz im Car zu ergattern …
Ankunft Sonntagabend, 18.00 Uhr
Die Fahrt dauerte ca. 10 Stunden – endlich Firenze in Sicht!
Seltsame Anzugträger mit Krawatten empfingen und kutschierten uns zu den zuständigen Familien, die uns dann vor der Haustüre abholten und in unsere Zimmer begleiteten. Kurz mit der Familie bekannt machen, das Zimmer beziehen und schon wieder ready 4 Firenze – etwas Sightseeing steht noch auf dem Programm. Doch schon nach kurzem stand fest: „Firenze ist um einiges lebhafter als Chur
. Langweilig wird’s sicherlich nicht.
Montagmorgen, 08.30 Uhr. Scuola Leonardo Da Vinci, Firenze
Aufstehen, die Schule wartet. Wow, fast schon Ferien – der Wecker verrichtete erst um 07.45 Uhr seinen Job. Etwas ausschlafen ist absolut OK! Angekommen, wartete bereits ein Eintrittstests auf uns, das nenne ich italienische Gastfreundschaft. Doch nur halblang, es war nicht dramatisch und die Leute wurden nach ihrem schulischen Vorwissen eingestuft.
Der Unterricht an der neuen Schule machte echt Spass, wir waren positiv überrascht. Wir konnten uns amüsieren und hatten sehr viel Spass in der Schule, echt cool. Wir lernten viele Mitschüler kennen, doch leider grösstenteils Schweizer und dann noch von der Wirtschaftsschule in Chur. Nette und verständnisvolle Lehrer, zahlbare Preise sowie das alltägliche Zusammentreffen aller Schüler prägten die folgenden Tage in Firenze. Es war echt super und die Bilder geben einen kleinen Einblick in unseren Sprachaufenthalt.
Kurzeinblick in unsere Gaststadt: „Firenze“
Florenz, eine der schönsten Städte unserer Welt mit knapp 400’000 Einwohner bietet für alle Altersgruppen das beste Ambiente. Natürlich wird sich nicht jeder Jugendliche für die mittelalterliche Geschichte der Stadt interessieren, mehr um den Lifestyle in Firenze. Und genau das kann man jeden Tag in vollen Zügen geniessen. Die einen haben Schule bis 12 Uhr, die anderen mit dem Intensivkurs bis 16 Uhr. Doch auch das beweist, dass man als Schüler in Florenz alle Zeit der Welt hat, sich zu amüsieren. Wir konnten jeden Tag nach der Schule die Sonne geniessen, unser Geld in Markenartikel verpulvern, die berühmten Plätze wie die „Piazza della Repubblica“ oder den „Piazzale Michelangelo“ besichtigen, einen lohnenswerten Aufstieg auf die Kuppel des Doms bezwingen sowie die typischen italienischen Restaurants geniessen. Es wurden uns Freiheiten geboten, die man sich davor nicht vorstellen konnte. Noch nie war Italienisch lernen und Erholen so perfekt kombiniert wie damals. Natürlich kommen auch die nachtaktiven Menschen nicht zu kurz. Egal ob ein gemütlicher Nachtspaziergang, ein Zusammentreffen mit den Freunden vor dem Dom oder das Erleben der angesagtesten Nachtclubs von Firenze, alles ist einfach einsame Spitze. Italienisch halt
. Trotz den Regeln, die man einhalten muss, werden das zwei entspannte, unvergessliche und genussvolle Wochen sein, die man nicht so schnell vergisst, jedoch schnell in der Schweiz wieder vermissen wird.
Ein Abenteuer, das man sich auf keinen Fall darf entgehen lassen.
Die Rückreise fällt manchen schwer, genau so wie der Abschied von der Familie, doch einerseits freut man sich auf das eigene Land, das eigene Essen, unseren öffentlichen Verkehr und vieles mehr. Man lernt die Schweiz durch einen solchen Sprachaufenthalt sehr zu schätzen und trotzdem würde man noch gerne in der Wärme bleiben.
In diesem Sinne danke auch an die Graubündner Kantonalbank, die sich am Aufenthalt beteiligt hat – es hat echt Spass gemacht!
Text und Fotos: R. Tanasic





Kommentar by Pascal Benesch
19. 04. 2011 - 10:25
Kann ich so nur bestätigen! Florenz war ein tolles Erlebnis! In schulischer wie auch in freizeitmässiger Hinsicht. Danke GKB, dass Ihr uns finanziell und Ferienmässig unterstützt habt! Nur weiterzuempfehlen.
Gruss
Pascal Benesch, Lernender GKB